Die vier Grundregeln
Elektrogeräte und Batterien sind immer kostenlos. Rücknahme im Handel und Abgabe am Wertstoffhof kosten dich nichts, weil das Elektrogesetz und das Batterierecht die Hersteller zur Finanzierung verpflichten. Das gilt unabhängig davon, wo du das Gerät gekauft hast.
Verpackungen sind bezahlt, bevor du sie wegwirfst. Der Gelbe Sack wird über Lizenzentgelte finanziert, die im Produktpreis stecken. Deshalb ist die Entsorgung dort scheinbar gratis.
Sperrmüll ist oft im Preis inbegriffen. Viele Kommunen haben ein bis zwei Abholungen pro Jahr über die Abfallgebühr abgedeckt. Erst darüber hinaus wird es kostenpflichtig.
Bauabfall kostet immer. Er fällt nicht unter die Haushaltsgebühr, weil er nicht zum normalen Hausrat gehört. Hier entscheidet die richtige Containerkategorie über den Preis.
Der teuerste Fehler ist die falsche Sortierung. Ein Bauschutt-Container kostet für drei Kubikmeter rund 120 bis 250 Euro, derselbe Container als Baumischabfall 190 bis 320 Euro. Eine Handvoll Holzlatten oder ein Dämmstoffrest reichen, damit der Entsorger die ganze Ladung höher einstuft. Sortenrein zu befüllen spart also mehr als jeder Preisvergleich.
Richtwerte nach Weg
| Weg | Kosten |
|---|---|
| Restmüll, Bio, Papier, Gelber Sack, Altglas | über die Abfallgebühr |
| Elektroaltgeräte, Batterien | kostenlos |
| Altkleider | kostenlos |
| Wertstoffhof, haushaltsübliche Mengen | 0 bis 40 € |
| Sperrmüll, Abholung | oft frei, sonst 30 bis 80 € |
| Bauschutt-Container 3 m³ | 120 bis 250 € |
| Baumischabfall-Container 3 m³ | 190 bis 320 € |
| Mineralwolle, Container | 100 bis 500 € |
| Materialprobe Asbest im Labor | 30 bis 60 € |
Bei einer Haushaltsauflösung summiert sich genau dieser Effekt über mehrere Container. Dort steht, in welcher Reihenfolge sortiert wird, damit es gar nicht erst dazu kommt.
Kosten je Gegenstand
Die folgenden Angaben stammen aus den einzelnen Seiten. Sie sind Anhaltspunkte für eine erste Kalkulation, keine Preisliste.